Jul 18

Es geht um mehr…

Die Bundestagswahl naht und wie jedesmal kämpfen und werben die großen und kleinen Parteien um Wählerstimmen. Dazu wird scheinbar jedes Wahlversprechen ausgegraben.

Auch in der Homosexuellen Community ist die Bundestagswahl gegenwärtig. Geht es doch auch hier darum, die Partei zu unterstützen, die am meisten für die Community unternimmt. Sei es mit der Eheöffnung, Gleichstellung oder Adoptionsrecht. Gefühlt finden hier die Parteien den meisten Zuspruch die offensichtlich viel dafür tun.

Geht es aber bei einer Bundestagswahl nicht um mehr? Geht es nicht darum, eine Regierung zu wählen, die in der Lage ist einen Staat mit rund 80 Millionen Menschen zu regieren? Einen Staat mit großer Wirtschaftskraft, mit großer sozialer Verantwortung? Einen Staat, der eine starke Stellung innerhalb Europas inne hat?

Ja, ich denke es geht um das gesamte und bei diesem gesamten ist die Gleichstellung Homosexueller so gesehen nur ein Teil vom Ganzen. Sicher, keine Frage, es ist wichtig und richtig, das sich in diesem Punkt endlich etwas bewegt. Steht Deutschland hier nicht schon als Schlusslicht der westlichen europäischen Länder. Ich habe aber auch gelernt, dass man mit zu schnellen und zu großen Schritten, Menschen überfordern kann.

Ich glaube, man sollte seinen Blick bei der Bundestagswahl nicht nur darauf wenden, welche Partei sich am stärksten für die gleichen Rechte einsetzt, sonder welche Partei, wie oben genannt, in der Lage ist, das Ganze zu lenken und zu leiten.

Wirtschaftspolitik, Sozialpolitik, Gesundheits- und Sicherheitspolitik, sowie Innen- und Außenpolitik und Finanzpolitik (etc.) sollten bei der Wahl abgewogen werden. Darin findet sich sicher auch der Punkt der Gleichstellung von Homosexuellen.

Sicher werden wir eine sehr spannende Bundestagswahl 2013 erleben…

Jul 05

Cybermobbing? Ich versteh nur Neuland…

Cybermobbing – was ist das eigentlich?

Diese Frage habe ich mir die Tage gestellt, als ich ganz banal eine Folge der Stuttgarter SOKO geschaut habe. Denn dort ging es um dieses Thema.

cybmobb-2Klar, gehört haben wir es sicher alle schon einmal, konfrontiert waren wir direkt damit aber wahrscheinlich noch nicht. Was früher Hänseleien auf dem Schulhof waren, oder was viele unter Mobbing im Berufsleben sehen und verstehen, gibt es auch im, wie sagte unsere Kanzlerin so schön, Neuland des Internets.

Ich habe zum Thema ein wenig herumgegoogelt und war schockiert. Ja, tatsächlich gab es schon Fälle in denen Jugendlich durch Cybermobbing in den Selbstmord getrieben wurden. Jeder fünfte soll mittlerweile davon, mehr oder weniger, betroffen sein.

In der Anonymität des Internets lässt es sich wohl einfacher gestalten, auf andere Menschen los zu gehen.

Plattformen sind hierbei die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+, SchülerVz und einige weitere. Dies hat zur Folge, dass sich ein solcher Mobbingangriff viel schneller verbreitet und das Opfer vor mehr Leuten erniedrigt wird.

Diese Form des Mobbing, welche selten alleine auftritt, kann die unterschiedlichsten Ausmaße haben. Diese reichen vom schlichten Beleidigen über die Übernahme einer anderen Identität bis zur Verbreitung von privaten Informationen, wie z.B. Fotos.

Diese Art des Mobbings kann verheerende Folgen haben, denn es stellt einen erheblichen Angriff auf die Psyche des Opfers dar, bis eben im schlimmsten Fall zum Selbstmord.

Wie sehr wie hier tatsächlich in einem Neuland unterwegs sind, zeigt sich daran, dass es bisher keine Gesetze in Punkto Cybermobbing gibt, aber es gibt Gesetze die  die Rechte von Menschen schützen auf die man ins solchen Fällen zurückgreifen kann.

Mein liebstes „Gesetz“ ist dabei immer noch: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Art. 1, Abs. 1, GG.

Auf meiner Recherche im WorldWideWeb bin ich auf folgende Hilfe Seite gestoßen:

nein-zu-cybermobbing.de

Hier wird sehr gut erklärt was Cybermobbing ist und wo und wie man sich helfen und schützen kann.

Das Thema interessiert mich und ich werde es weiterverfolgen…

 

Feb 18

Entwicklungsland auf dem Vormarsch

Ein anderes Thema das mich zur Zeit sehr bewegt ist ein asiatisches „Entwicklungsland“,

zumal ich mir nicht sicher bin, ob man ein Land, dass an Atomwaffen forscht, wirklich als Entwicklungsland bezeichnen kann.

Aller Augen blicken zur Zeit auf Nordkorea, seit dem jüngsten Test einer Atombombe, insbesondere die Augen Südkoreas und Amerikas. Hegte die Welt doch bis vor kurzem noch die leise Hoffnung, dass durch den Machthaberwechsel Nordkorea eine Chance auf Wandel bekommt und hat der nun amtierende Machthaber nicht vor kurzem noch kundgetan er wolle sich dem Nachbar, Südkorea, annähern.

Nun, wenn der Test einer Atombombe eine Annäherung sein soll, ist das in etwa so, wie wenn ich die Gartenzwerge des verhassten Nachbarn verbrenne und ihm gleichzeitig ein Friedensangebot unterbreite.

Wenn ich solche Nachrichten höre, läuft mir immer ein Schauer über den Rücken und es überkommt mich doch ein Gefühl der Angst. Habe ich in meiner Kindheit noch die letzten Ausläufer des kalten Krieges und in vollen Zügen die große Abrüstung zwischen Ost- und West erlebt.

Es ist mir einfach nicht logisch, dass Menschen sich gegenseitig mit Atomwaffen drohen, sollte doch allen bekannt sein, dass aus einem solchen Krieg keine Sieger hervorgehen.

Feb 15

Deutschland wird Entwicklungsland

Deutschland, lange Zeit ein Eldorado an Toleranz, Akzeptanz und Gleichberechtigung.

Doch nun wurde Deutschland quasi über Nacht zum Entwicklungsland. Zumindest was die Gleichberechtigung von Homosexuellen angeht. Unser großer Nachbar, Frankreich, zeigte in der Nationalversammlung im Februar, wie es gemacht wird. 329 Abgeordnete stimmten für die Gleichstellung von Homosexuellen in der Ehe. Das ist eine deutliche Mehrheit.

Gut… man könnte nun argumentieren das es in Deutschland doch auch die eingetragene Lebenspartnerschaft gibt, aber das ist eben nur ein eheähnliches Konstrukt. In Frankreich ist es aber die Ehe. Dort ist nun die Ehe gleich für alle, egal ob Hetero oder Homosexuell. Mit den gleichen Rechten und Pflichten, dass heißt sowohl steuerlich, als auch in Punkto Adoptionsrecht. Frankreich reiht sich somit in eine Reihe europäischer Länder, wie z.B. Holland, Schweden, Dänemark, Spanien…, in denen so ein Gesetz schon längst gelebte Realität ist, ein. Man sieht also, Deutschland ist noch ein gutes Stück von so einer Gleichstellung entfernt. Über die eingetragene Lebenspartnerschaft hat man zwar die gleichen Pflichten, aber noch lange keine Rechte.

Ja und wenn man mal so in unsere Regierung schaut, nun hier legt man sich einfach entspannt zurück und wartet auf ein entsprechendes EU Gesetz um sich dann der Peinlichkeit preisgeben zu müssen, doch wider allen Willens die Homo-Ehe gleich zu setzen. Mich verwundert diese Haltung ein wenig, da durch die anstehende Bundestagswahl hier doch durch aus auf Stimmenfang gegangen werden kann. Achtung, das war nun ironisch gemeint. Haben ja vor nicht allzu langer Zeit, doch 13 Abgeordnete einen geradezu revolutionären Vorstoß in diesem Punkt gewagt, um dann bei einer entsprechenden Abstimmung doch wieder ein zu knicken.

Naja, und auch von einer noch so liberalen Partei, die ja schließlich einen homosexuellen Außenminister, wie auch einen, durch sein asiatisches Aussehen, für Wirbel sorgenden Bundesvorsitzenden, konnte man in diesem Punkt nicht viel erwarten. Lag wohl dann doch daran die Parteigenossen der großen Schwester nicht zu verärgern.

Meiner Meinung nach verstößt die Regierung hier permanet gegen geltendes Gesetz, heißt es doch „Alle Menschen sind gleich“… nur manche sind halt gleicher…

Jan 13

Neues Jahr und viel zu tun

Am Freitag, 11.01.2013 war ich zu Gast auf dem Neujahrsempfang des Stadtteils Zuffenhausen, im schönen Bürgerhaus Rot. Es war ein interessanter Abend mit zahlreichen, doch namhaften Gästen, wie z.B. dem türkischen Generalkonsul Herr Mustafa Türker Ari, oder dem Chef der Robinson Barracks Colonel Stack. Ebenso zahlreich natürlich auch Vertreter aller großen Parteien, Vorstände verschiedener Zuffenhäuser Vereine und auch Zuffenhäuser Bürger. Bezirksvorsteher Gerhard Hanus berichtete über das vergangen Jahr, war wurde versucht, erreicht, oder verschoben. Unter anderem die Konzeption der Gast- und Spielstätten „Casinos“, welche wir in Zuffenhausen gar viele haben, oder auch, dass das türkische Konsulat zuh uns kommt, was ich persönlich als große Chance und Zugewinn für unseren Stadtteil halte, da wir doch viele Mitbürger mit türkischem Migrationshintergrund haben. Weiterhin bleibt es in Zuffenhausen also auch im Jahr 2013 spannend und es gibt nach wie vor viel zu tun.

Am Samstag, 12.01.2013 war ich im Literaturhaus in Stuttgart, beim Neujahrsempfang des CSD-Stuttgart. Hier waren unter anderem zu Gast, Herr Dr. Stefan Kaufmann von der CDU, Herr Jochen Haußmann FDP, Biggi Bender von Bündnis 90/Grüne, Frau Ilse Bodenhöfer-Frey und Rose von Stein, von den Freien Wähler und noch viele andere, die sich im politischen Rahmen für die „Community“ einsetzen. Das erwartete Highlight des Abends war natürlich die Bekanntgabe des diesjährigen CSD-Mottos. In Anlehnung an die gelungene Wortkreation des Vorjahres „Gleichbeschäftigt“, hat man sich in 2013 für das Motto: „tiefenToleranz – und wie tolerant bist Du?“ entschieden. Das Motto wird sicherlich dem Einen oder Anderen aus der Community ein süffisantes Grinsen aus dem Gesicht locken, aber es regt sicherlich auch zum Grübeln an. Ist Toleranz wirklich auch Akzeptanz, oder wird vieles einfach „nur geduldet“? Nicht desto trotz wird es auch in diesem Jahr einiges für Schwule und Lesben zu tun geben.

Ich werde mich selbstverständlich auch 2013 im Rahmen meiner Möglichkeiten, sowohl privat, als auch über die Freien Wähler, weiterhin für Zuffenhausen und für die Rechte von Homosexuellen Menschen einsetzen.

Dez 22

Pünktlich zu Weihnachten

Pünktlich zum Fest der Liebe und des Friedens, wird im Land der unbegrenzten Möglichkeiten über eine Verschärfung, oder nennen wir es besser, eine Veränderung des Waffengesetzes nachgedacht. Zumal es wohl eher so scheint, als das nur Präsident Obama darüber nachdenkt. Während die eine Hälfte des Landes noch völlig schockiert ist, über das Massaker des Amoklaufs in einer Schule in Newtown, baut die andere Hälfte schon an Argumenten für mehr Waffen.

Die Waffenlobby in Form der NRA versucht, logischerweise, ihre Position zu verteidigen. Das sie hierbei auf so unlogische Argumente zurück greift, wie „ein böser Mensch mit Waffen, kann nur von einen guten Mensch mit Waffen“ gestoppt werden, scheint sie nicht sonderlich zu kümmern. Stellt sich mir doch die Frage, was macht ein „guter“ Mensch mit einer Waffe? Blumen gießen??? Oder wird ein „guter“ Mensch mit einer Waffe, nicht automatisch ein „böser“ Mensch? Gut, so kann man das wahrscheinlich nicht betrachten, denn sonst wäre ja jeder Polizist automatisch böse und so ist es definitiv nicht.

Vielleicht verstehen wir aber auch die amerikanische Denke einfach nicht. Es ist leicht zu sagen, es wären nicht so viele Menschen umgekommen, wenn die Lehrer bewaffnet gewesen wären, aber wo soll das hinführen. Man muss bei dieser Variante einfach mal bedenken, wäre der Lehrer überhaupt in der Lage eine Waffe zu bedienen, oder noch eher, in der Lage einen Menschen zu erschießen? Wenn man den einen oder anderen Bericht aus amerikanischen Schulen hört, stellt sich mir die Frage, was macht die Lehrkraft sonst noch so, wenn er eine Waffe in der Tasche hat…? Schüler bedrohen, die nicht anständig dem Unterricht folgen? So abwegig finde ich diesen Gedanken nun nicht.

Ich für meinen Teil denke, dass eher andersrum ein Schuh draus wird. Auch bei uns gab es in der Vergangenheit, leider, schon Schüler die Amok gelaufen sind, aber eine Lockerung über den Besitz von Waffen, kam hier nie zur Debatte. Waffen verbieten, deutliche Auflagen über das Verwahren von Waffen, so sollte es sein. Es kann nicht angehen das junge Menschen ohne große Probleme zu Waffen kommen und ich gebe zu bedenken, dass trotz aller Liebe zum Internet und PC-Games man nicht verlernen sollte, dass unser Leben und das Leben eines jeden Anderen real ist. Wir sollten nicht verlernen auf unser Gegenüber zu achten, unsere Antennen mal auf Empfang zu stellen und vielleicht zu merken, hier ist ein Mensch, mit dem stimmt etwas nicht. Möglicherweise kann man durch Achtsamkeit und Hilfsbereitschaft, deutlich mehr Katastrophen verhindern, als mit der Waffe im Kleiderschrank. Letztlich hat doch jeder das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Leben.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Dez 10

Weihnachtsmarkt/Stammtisch Zuffenhausen

Vor einiger Zeit haben drei tapfere Zuffenhäuser (Rose von Stein, Martin Schmidhofer und ich), die sich bei den Freien Wählern in Stuttgart engagieren, den Gedanken gehabt, bzw. besser gesagt, wir sind überzeugt,  dass Zuffenhausen deutlich besser ist als sein Ruf. Aus diesem Gedanken wurden dann auch die Idee des „Stammtisch Zuffenhausen“  (www.stammtisch-zuffenhausen.de) geboren.  Der Stammtisch soll quasi ein unregelmäßiges Treffen von Interessierten und aktiven Zuffenhäuser Bürger sein, die sich dafür einsetzen wollen, diesen Stadtteil lebenswert und liebevoll zu halten und zu gestalten. Der Stammtisch ist überparteilich und steht jedem offen.

In diesem Zuge waren wir auch am 08.12.2012 auf dem Weihnachtsmarkt in Zuffenhausen unterwegs und haben mit vielen Vereinen und Vertretern der Zuffenhäuser Gesellschaft Gespräche geführt und ihnen die Idee unseres Stammtisches erläutert. Wir freuen uns, dass wir viel positive Resonanz und die ersten Anregungen bekommen haben. Aus diesen Gesprächen heraus ist auch das angefügte Bild entstanden. Darauf zu sehen sind v.l.n.r.  Matthias Jürgens (Freie Wähler), Martin Schmidhofer (Freie Wähler), Gerhard Hanus (Bezirksvorsteher Zuffenhausen),  Karin Maag (CDU/MdB), Rose von Stein (Freie Wähler/Stadträtin), Heini Rittmann (CDU).

 

Dez 07

Wertewandel

Du jüngsten politischen Ereignisse haben mich dazu bewogen, doch einmal meine Gedanken über Gewisse Themen hier dar zu legen und ich möchte betonen, dass ich hier lediglich meine persönliche Meinung und meine persönlichen Gedanken schreibe :-) Bin mal gespannt, ob es Reaktionen gibt.

Wie fange ich am Besten an??? Vielleicht so:

Es war einmal… Eine Partei, sagen wir eine große „Volkspartei“, deren Mitglieder bestimmte konservative Werte vertreten, bzw. haben. An dieser Stelle möchte ich gleich betonen, dass ich es wichtig finde, dass Menschen in unserer Welt (noch) Werte haben und diese achten, bzw. auch leben. Denn ich finde Werte geben denn Menschen doch auch einen gewissen Halt, bilden Traditionen und Formen unsere Gesellschaft.

Allerdings kommen im Moment doch einige (auch Mitglieder dieser Partei) mit gewissen Werten in Konflikt. Ein Beispiel wäre zum Einen die Festlegung einer sogenannten Frauenquote, welche es ermöglichen soll, dass Frauen, gewisse hochrangige Positionen in Firmen oder Unternehmen, z.B. im Management übernehmen können und sollen. Dazu kommt aber die Frage, was zählt mehr, die Qualifikation für eine solche Position, oder „nur“ das Geschlecht? Ich persönlich finde Frauen in Führungspositionen nicht schlecht, hatte ich doch in meinem Berufsleben auch schon drei Chefinnen, die allerdings fachlich, zweifelsfrei, einiges zu bieten haben/hatten.
So nun haben wir aber auf der anderen Seite, auch den Wert der „Familie“, wo doch die Frau sich um die Kinder kümmern soll. Tja, wie nun… möchte man das Frauen Karriere machen, oder möchte man die Frau als (Haus)Frau??? Möchte ich doch an dieser Stelle einmal deutlich anmerken, dass es doch durchaus auch im Bereich des Möglichen liegt, dass der Mann zuhause bleibt und zeigt das auch Männer in der Lage sind, Haus, Hof und vor allem Kind, zu hüten. Eine derartige Variante scheint es aber bei doch allzu konservativen Werten nicht zu geben. Dazu fällt mir gerade noch das Betreuungsgeld ein, welches von der Grundidee doch sehr nach…naja… Herdprämie klingt. Da das Betreuungsgeld nicht besonders hoch ausfällt, könnte man davon ausgehen, dass in Familien, die es finanziell bräuchten, trotzdem beide Elternteile arbeiten gehen, weil es zu gering ausfällt und Familien, die es sich eh schon leisten könnten, dass die Frau zuhause bleibt, die bekommen noch was oben drauf…mhm, schwierig, oder?

Ein weiteres Beispiel was mir hier im Zusammenhang mit Werten einfällt, ist das jüngst diskutierte Thema über die Gleichstellung der Homo-Ehe, da ich hier ja nun unmittelbar betroffen bin, habe ich das mit großem Interesse verfolgt.
Hier wird ja nun der Wert der Familie ganz hoch gehalten und vor allem besteht die Familie schlechthin aus Mutter, Vater und Kind(er)… Aber sind denn homosexuelle Paare keine Familie nur weil sie gleichgeschlechtlich sind? Familie bedeutet doch weitaus mehr und vor allem bedeutet Familie für jeden etwas anderes. Das können Geschwister, oder die Großeltern sein, oder einfach der Platz im Leben eines Menschen, an dem man sich wohlfühlt, an dem man Daheim ist. Kamen da doch aus so tolle Zitate von gewissen Politikern die da sagen, Homosexualität sei wider der Natur… achja?! Wer, außer der Natur selbst, legt fest, was gegen die Natur ist? Wenn wir ehrlich sind, hat die Menschheit ihre eigene Natur doch noch überhaupt gar nicht begriffen… Kinder brauchen einen Vater und eine Mutter, mag ja sein, aber auch hier die Frage, wer legt das fest? Die Natur? Ohh, sind wir das wohl wieder an dem Punkt von weiter oben… Nun gut, ich muss nicht zwingend Kinder adoptieren dürfen, ich will auch nicht zwingend steuerliche Vorteile aus einer Heirat, aber ich will, als Mensch, die gleichen Rechte, wie jeder andere Mensch dieser Gesellschaft auch, denn Mensch ist Mensch, egal ob Homo,- oder Heterosexuell.

Wie ich eingangs schon erwähnte, ich finde Werte sind wichtig, aber Werte sind nicht einfach vom Himmel gefallen, auch sind sie nicht Gott gegeben, oder waren schon lange vor uns auf dieser Welt. Nein, Werte haben sich im Laufe der Geschichte entwickelt und weiterentwickelt, auch weil sich der Mensch weiterentwickelt hat und genauso, werden sich Werte auch in Zukunft entwickeln und mit der Zeit gehen, sie sind nicht aus Stein gemeißelt und selbst wenn, auch die Zeit vermag Stein zu schleifen…

Nov 22

Hop oder Top – Sinn oder Unsinn einer Weiterbildung

Wir schreiben das Jahr 2009. Erfolg im Beruf verführt allzu leicht zu Höhenflügen könnte ich jetzt sagen, aber als ich dann im Jahr darauf (2010) bei meiner Chefin im Büro stand und zu Ihr gesagt habe, dass kann hier für mich noch nicht alles sein, ich will mich weiterbilden, wusste ich nicht so ganz genau, was ich da sagte.
Nach intensivem Vergleich aller Angebote habe ich mich dann zur Weiterbildung zum geprüften Handelsfachwirt bei der IHK entschieden. Zweimal die Woche, Abends noch Schule, alles Nebenberuflich, das geht schon…

Es fing ja auch alles gut, hat ja auch Spaß gemacht und war sinnvoll.
Dann kam allerdings privat der große Einbruch und ich musste durch die bis dahin schlimmste Zeit meines Lebens.
In Folge des privaten Einbruchs, ließ der berufliche Kollaps nicht lange auf sich warten. Druck von allen Seiten und
dann noch diese Weiterbildung. Das geht mächtig an die Substanz. Was aber tun, wie kommt man da raus.
Also erstmal Reißleine ziehen, Weiterbildung ab- oder nur unterbrechen. Nach einigen Gesprächen mit der Firma, hat man sich also auf unterbrechen geeinigt. Von November 2010 bis März 2011. Keine schlechte Idee, so langsam fing es wieder an besser zu laufen, zumindest privat. Im März dann also weiter mit dem Handelsfachwirt und es ließ sich wieder gut an.
Tja, und dann?! Umzug in eine andere Wohnung, Jobwechsel innerhalb der Firma und dann immer noch zweimal die Woche zur Schule *AAARRGGHH*.
Mehr als nur einmal wollte ich in dieser ganzen Zeit einfach nur hinschmeißen. Es nagten so Gedanken wie pack ich das überhaupt, will ich das überhaupt?

JA ich habe es gepackt, ich wollte es und ich habe es getan! Rückblickend bin ich sogar froh, dass ich es durchgezogen habe. Bin stolz darauf, dass ich es getan habe. Hey, WOW eine weitere Ausbildung, die für den beruflichen Werdegang ohne Zweifel von Nutzen ist. Gleichzeitig muss ich mich an dieser Stelle auch bei Allen bedanken die mich zum weitermachen ermutigt haben. Am Meisten bei meinem Lebensgefährten, der ohne Zweifel am schwersten darunter „leiden“ musste. Der mir aber immer mal mehr und mal weniger deutlich gemacht hat, dass aufgeben keine Option ist. DANKE, DANKE, DANKE!

Ja ich würde es auch jedem der unschlüssig ist, jederzeit empfehlen eine Weiter- oder Fortbildung zu machen und ja, ich glaube so eine ich schmeiß-jetzt-hin Phase wird dann auch jeder durchmachen, aber wichtig ist: Zieh es durch! Am Ende wird es das Beste sein, was man tun konnte. Das Gefühl aus einer bestandenen Prüfung zu laufen ist einfach unbeschreiblich gut :-)

Nov 18

Do it yourself

Hallo liebe Freunde,
ich kann es immer noch nicht so ganz fassen, aber ich habe doch tatsächlich eine eigene Homepage gebastelt und ich finde das gute Stück ist gar nicht so schlecht geworden. Sicher, sicher, eine in WordPress erstellte Homepage ist nicht schwierig zu bewerkstelligen, aber man macht sowas natürlich auch nicht jeden Tag, oder? Eben… deswegen bin ich doch ein kleines bisschen Stolz darauf, was ich hier so geschaffen habe :-) Am Anfang dachte ich noch, ups, da muss man auf ganz viel achten, aber wenn man mal den Dreh raus hat, ist es gar nicht so schwer. Gut, ok, ich gebe es zu ein bisschen, mit ein paar Tipps, hat mir Martin geholfen, weil er schon Erfahrung im erstellen von Homepages mit WordPress hat. Für den Laien ist das gar nicht übel und damit hat jeder die Möglichkeit sich seine eigene kleine, aber feine Seite zu gestalten.

Was für mich auch ganz Neu ist, ist das bloggen, also nicht das blocken, wie blockieren, sondern bloggen, also das Schreiben von Texten oder Artikeln auf der Homepage, die eben entweder irgendwelche Gedanken enthalten kann, oder ganz spezifische Themen die man mitteilen möchte (na, das hab ich doch jetzt toll gesagt :-) ). Wie Ihr seht und lest übe ich ja bereits schon ganz fleißig im Blogs schreiben und ich werde wohl ganz genau drauf achten müssen, was man den so bloggt, denn die Homepage ist ja schließlich nicht Facebook.

So soweit nun also mal mein erster Blog an diesem Sonntag Abend :-)
Viel Spaß weiterhin!

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