„Die hohe Kunst der Politik ist kein romantisches Parkett…“, als ich diesen Satz, aus dem Musical -Die drei Musketiere- das erste Mal gehört habe, hatte ich mit Politik selbst noch so gut wie nichts zu tun. Gut, ich ging natürlich wählen, aber so richtig mit Politik auseinandergesetzt habe ich mich nie.
Als in Stuttgart der Zoff um das Bahnprojekt Stuttgart21 begann, sollte sich das Alles ziemlich radikal ändern. Ich habe gelernt mit mit Politik auseinander zu setzen, mich zu informieren und meine Meinungen zu gewissen Themen zu bilden. Das endete damit, dass ich etwas bewegen wollte, etwas tun wollte, aktiv… nicht nur „reden“. Es folgte das sondieren verschiedener Parteien und Wählervereinigungen nach dem Motto: „Wo passe ich am Besten hin?“
Ich habe für mich die richtige Entscheidung getroffen und bin seit 2012 Mitglied bei den Freien Wählern Stuttgart 
In der Zeit, die ich mich nun mit der Politik auseinandersetze und selbst versuche zu gestalten, habe ich Menschen kennen gelernt, die mir sehr wichtig geworden sind, Menschen von denen ich etwas gelernt habe und auch Menschen, die mich enttäuschten. So mancher, ach so liberale Mensch, entpuppte sich als Rassist und Homophob. Mancher den ich für sehr konservativ einschätzte zeigte sich offen und tolerant. Und Menschen von denen ich dachte, sie gehörten zum tiefsten linken Sumpf, zeigten sich deutlich als Realo.
Das ist es auch, was Politik spannend, aber auch schwer macht. Jeder Politiker und die Politik selbst, hat das Ziel, dass Beste für die Bürger und Bürgerinnen dieses Landes zu tun. Ganz egal, welcher Herkunft, Standes, Gesinnung oder Religion. Was dem Einen gefällt, Missfällt dem Anderen. Man wird es sicherlich nie Allen recht machen können. Was mir aber bitter aufstößt ist, dass viele Bürger den Menschen hinter dem Politiker nicht mehr sehen, anstatt sachlich und fachlich zu diskutieren oder zu kritisieren, rutscht man sehr schnell, sehr oft in Beleidigungen und Verurteilungen ab. Wo doch einfach nur jeder versucht, dass zu tun, was er für das Richtige hält. Vielleicht sollte man wieder versuchen ruhigere Töne anzuschlagen und der Politik, oder den gewählten Volksvertretern eine Chance zu geben.
Ich, auf jeden Fall, freue mich noch auf viele interessante und spannende Jahre in der Kommunalpolitik mit tollen Menschen und guten Freunden. Vielleicht schaffe ich es auch, mich noch mehr einzubringen.








Erste Station war das Maibaumaufstellen in unserem Heimatstadtteil Zuffenhausen. Hier war die Stimmung trotz Regen, ausgelassen und fröhlich. Es gab interessante Gespräche mit den Burschen, die den Maibaum aufstellen und dem einen oder anderen Zuffenhäuser.
Die letzte Station war, wie soll es anders sein, dass Maibaumfest in Uhlbach. Hier stießen noch die Freien Wähler Kollegen Konrad Zaiß, Peter Aichinger, Hans-Dieter Bubeck und Wolf Wölfel zu uns.